August-Weygang-Gemeinschaftsschule Öhringen

Jelena Schäfer

Hallo Herr Steffl,
kaum zu glauben, dass es jetzt schon zehn Jahre her ist, seit ich das letzte Mal in Ihrem Englisch Unterricht saß.
Ich hatte letztens eine Situation in der ich mich wieder an Sie erinnert habe, und dachte, vielleicht stehen auch Sie manchmal vor Ihren Schülern und fragen sich, was so zehn Jahre später aus Ihnen wird.

Nun, diese hier, hat über Umwege die Hochschulreife gemacht und studiert nun Internationale Soziale Arbeit. Das bedeutet, ich studiere derzeit zwei Semester lang an der Newman University in Birmingham (UK). Als ich damals bei Ihnen im Unterricht saß, war die Vorstellung aus Öhringen heraus zu kommen schon schwer genug, ganz zu schweigen davon, einmal Deutschland für mehr als einen Urlaub zu verlassen. Dass ich einmal in England landen würde, kam mir nie in den Sinn.
In Erinnerung geblieben, ist mir ein Lehrer, der seine Schüler für voll genommen hat, der über Zivilcourage, Verantwortung und vieles andere gesprochen hat.
Momentan bin ich in Birmingham in meinem Praxissemester und arbeite an einer Schule für Kinder mit Verhaltensschwierigkeiten und sehe, wie die Lehrer oft daran zweifeln, ob überhaupt irgendetwas von dem, was sie sagen, bei den Schülern hängen bleibt. Und dank Ihnen kann ich sagen: Ja! Vielleicht nicht unbedingt die Inhalte einzelner Fächer,  aber viele andere Momente, die sagen: Ich nehme dich ernst!
Vielleicht sitzen auch heute in Ihrem Unterricht Schüler, die bezweifeln, dass in Zukunft viel mehr als ein Job an der Kasse auf sie wartet, weil sie keine Realschüler oder Gymnasiasten sind, weil die Berufsberatung ihnen nur die naheliegendsten Dinge aufzeigt, weil sie realistisch bleiben sollen, oder weil zehn Jahre für sie vielleicht einfach wie eine Ewigkeit erscheinen. Lassen Sie sie wissen: Es gibt mehr, als das, was sie jetzt sehen und Ziele und Wünsche verändern sich, sobald die Pubertät aufhört einem das Gehirn zu vernebeln.
Zehn Jahre vergehen wie im Flug und plötzlich ist man nicht mehr der Werkrealschüler (oder jetzt Gemeinschaftsschüler), sondern steht selbst in einer Klasse voller Kinder mit einem unverständlichen Birminghamer Akzent und fragt sich, was in zehn Jahren wohl aus diesen Kindern wird.

Vielen Dank für alles!
Grüße aus England,
Jelena Schäfer

PS: England ist tatsächlich eine tolle Erfahrung. Schade, dass bei meinem London Besuch ausgerechnet der Big Ben renoviert wird.

Jaqueline Kurz

Hallo an alle, die ebenfalls in der Klasse 9d waren, mit den Lehrern Frau Bernahrdt, Herr Oertle, Herr Eger, Frau Kraft, Herr Gutbrod, usw. Wir haben 2002 den Abschluss gemacht, aber leider bisher nicht ein einziges Klassentreffen organisieren können.
Was haltet Ihr denn davon, ehemalige MitschülerInnen, in absehbarer Zeit ein Klassentreffen zu machen? Es gibt Facebook, kwick und andere Chat- und Kommunikationsplattformen, in denen sich sicher einige von uns aufhalten. So könnten wir uns kontaktieren, um einen passenden Termin zu finden. Also auf geht’s….
Grüßle Jaqueline Kurz

Riad Trex Rexhepi

Workshop Day an der Weygangschule
Ihr wart der absolute Hammer!
2x 90 Minuten pure Energie… Hope to see ya’ll soon again!

Großes Dankeschön an Markus Steffl für diesen Tag und Nic Kaiser für die Fotos und das Video.
Nicht zu vergessen sind alle Workshop-Teilnehmer an diesem Tag!!!
Danke!
WhoopWhoop ;-))
Riad

Sina Schumacher

Hallo,
im Juli 2012 hieß es für mich und 23 andere „auf Wiedersehen Weygangschule“.
Es sind jetzt gerade einmal 3 Monate her und ich würde sofort wieder zurück gehen. Vor 5 Jahren begann der ganze Spaß aber ich hätte niemals gedacht, dass ich freiwillig wieder zurück möchte.
In diesem Sinne sage ich allen, die jetzt noch auf der Schule sind: „Genießt die Zeit – auch wenn sich das komisch anhört!“
Lasst es euch gut gehen!
10W AK12♥
Sine

Jelena Schäfer

Hallo Herr Steffl,
seit meinem Abschluss 2008 in der 10w sind jetzt schon 4 Jahre vergangen. Wieso ich heute schreibe hat einen ganz einfachen Grund: Ich möchte Ihnen danken. Sie sind vermutlich der Lehrer, der mich in den ganzen Jahren am meisten geprägt hat. Sie haben uns Werte vermittelt, sich für uns eingesetzt und immer aufrichtiges Interesse an ihren Schülern gezeigt. Sie haben uns angespornt immer unser Bestes zu geben und an uns geglaubt. Sie haben uns nicht nur Allgemeinwissen vermittelt, sondern auch menschliche Werte.
Ich mache gerade ein FSJ in Bochum bei der Organisation „Paisdeutschland“ und arbeite mit Schülern zusammen. Ich sehe hier Lehrer, die sich genauso für die Schüler interessieren, wie Sie und sehe es als ein Privileg, wenn eine Schule Lehrer hat, die ihre Arbeit um der Schüler Willen machen und nicht, weil man keinen besseren Beruf gefunden hat. Sie sollten wissen, dass Ihre Arbeit auch Jahre später noch in den Schülern, die Sie unterrichten bestehen bleibt.
Wohin mein Weg mich führen wird, kann ich heute noch nicht genau sagen. Vermutlich werde ich niemand sein, der Karriere machen und das große Geld verdienen wird, doch ich habe entdeckt, dass ich gerne für Menschen da bin. Ich sehe Kinder, die jemanden brauchen, bei dem sie Halt finden können und entdecke, dass ich dieser Jemand sein kann. Vielleicht werde ich irgendwann eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin machen, in Verbindung mit einem Fachabitur und anschließend studieren.
Im Februar führt mich mein FSJ übrigens zu einem Seminar nach England. Stellen Sie sich vor, ich lese ein englisches Buch und verstehe sogar noch etwas davon!
Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie vergessen, wie bedeutend Sie als Lehrer sind und möchte Sie ermutigen, all das beizubehalten.
Schöne Grüße aus dem Ruhrgebiet,
Jelena Schäfer

Emre Kocatürk

So, hier ist „E to the K“ – Emre Kocatürk
Herr Steffl, als ihr absoluter Lieblingsschüler 😉 habe ich gedacht, dass ich hier auch mal was dazuschreiben sollte.
Anfangen möchte ich damit, dass ich vor allem ihren Unterricht vermisse, sie waren zwar streng aber es hat geholfen. Hier in meiner neuen Schule, der Akademie für Kommunikation – Berufskolleg Grafik Design Gd >>>2!!!<<< (ja, ich habe es tatsächlich geschafft eine Klasse weiter zu kommen), geht es ganz anders zu:
– man sollte zwar nicht, aber man darf rauchen wann man will…
– man sollte zwar nicht, aber man darf essen und trinken wann man will…
– man sollte zwar nicht, aber man darf aufstehen und mal kurz in die Stadt gehen…
– man sollte zwar nicht, aber man darf sich Spiele auf sein Laptop laden und sie spielen so oft man will – was ich natürlich nie machen würde…
Aber eigentlich geht es darum zu lernen und selbstständig zu arbeiten. Was man von 19-27jährigen Schülern an einem Berufskolleg schon erwarten sollte. Das habe ich jetzt vor allem begriffen, da ich gerade noch so weitergekommen bin. Auf meiner Schule herrscht auch ein besonders hoher Druck und die 300 Euro pro Monat sind eine zusätzliche Belastung.
Die Schüler der Weygangschule Öhringen sollten ihre Zeit bei Herrn Steffl schätzen. Er ist für mich der beste Lehrer in meiner gesamten Schulzeit – und ich war schon an vielen Schulen.
So, das war es von mir. Ich gehe jetzt ein bisschen lernen… 😉
Auf die Rechtschreibung solltet ihr nicht achten, da ich alles meiner kleinen Schwester diktiert habe.
Wenn jemand Logos oder Bilder bearbeitet oder überarbeitet haben möchte, kann er sich melden, da ich knapp bei Kasse bin und zu den guten Grafikdesignern meiner Klasse zähle.
Zu guter letzt noch an alle Lehrer der Weygangschule Öhringen: Sie können auch gerne bei Shell (Autobahnauffahrt Öhringen) tanken kommen, denn da arbeite ich auch nebenher.
Liebe Grüße an alle,
Emre

Haralampos Papadopoulos

Hallo liebe Weygangschule
und ein herzliches Hallöchen an meine alten Klassenlehrerinnen Frau Ines Fabisch und Frau Almut Lipp.
Ich habe an der Weygangschule 2005/2006 meinen Abschluss gemacht. Nach einigen Umwegen bin ich auf der zweijährigen kaufmännischen Berufsfachschule in Heilbronn gelandet. Es war ganz in Ordnung, aber gar nicht zu vergleichen mit der Wegangschule. Die Weygangschule hat einfach die BESTEN Lehrer und natürlich auch die besten Schüler.
Ich lebe jetzt seit eineinhalb Jahren in Griechenland, hoffe aber, bald wieder nach Deutschland zu kommen.
Herr Stecker ist der geilste Musiklehrer, den es gibt: „one, two, Gummischuh“, das werde ich wohl nie aus meinem Kopf kriegen.
Auch grüße ich Herrn Walter und Herrn Wenzel – ich hatte nie einen besseren Techniklehrer als ihn und zu guter Letzt Herrn Fernolendt. Mit ihm hat die Weygangschule den besten Hausmeister überhaupt. Unvergessen sind die Partien Tischfußball, die ich gegen ihn gespielt habe.
Mit freundlichen Grüßen
euer Hara

Nigar Askerov

Hallo alte Schule,
ich habe mir gerade die neue tolle Internetseite der Weygangschule von vorne bis hinten angeschaut und muss mal dem Herrn Steffl ein großes Kompliment machen. 🙂
Oft denke ich an die Zeit zurück, als ich die Weygangschule besuchte – wie schön es doch damals war.
Meine Ausbildung macht mir Spaß, aber die Schule war eindeutig besser :)))))
Ich wünsche den Schülern eine tolle Zeit, genießt diese Zeit, denn sie kommt nicht mehr wieder.
Einen ganz besonderen Gruß an alle Lehrer, bei denen ich Unterricht hatte.
Nigar Askerov

Robin Langner

Hallo,
ich wollte nur einmal meine Schule grüßen und sagen, dass die Weygangschule die geilste Schule ist, auf der man sein kann – für mich auf alle Fälle. Ich freue mich, dass es dort so nette Schüler und Lehrer gibt.
Viele Grüße
Robin Langner

Franziska Räth

Hallo,
wie Sissy und Alexander vermisse auch ich meine alte Klasse und unsere früheren Lehrer sehr.
Zur Zeit gehe ich auf die Andreas-Schneider-Schule in Heilbronn und ich muss sagen, dass es ganz anders ist als in der Weygangschule. Es gibt viel mehr Lernstoff, der durchgenommen werden muss. Vor allem in dem Fach Steuerung und Kontrolle, in dem wir gerade das Thema Buchhaltung lernen, beklagen sich viele, dass unsere Lehrer viel zu schnell die verschiedenen Themen vermitteln wollen. Ich bin allerdings froh, dass ich die Buchhaltung verstehe und es macht mir auch Freude. In Englisch läuft es gut, doch der Unterricht bei Herrn Steffl hat wesentlich mehr Spaß gemacht. Also wer nach der 10ten Klasse auf einem Berufskolleg weiter machen möchte, sollte es sich gut überlegen, denn um ins zweite Schuljahr zu kommen, braucht man in den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Englisch, BWL) einen Schnitt von 3,34. Wenn es zu wenig Plätze gibt, kommen die Besseren weiter und die anderen müssen die Schule nach dem ersten Schuljahr wieder verlassen -sie sind dann nicht mehr schulpflichtig. Aber wenn man sich anstrengt, kann man es auch schaffen. 😉
Viele liebe Grüße an meine frühere Klasse und an die Lehrer.
Franziska Räth


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